"Spirit of the game"
"Rules are rules" – "Dresscode und Etikette"
Mythos?
Vergangenheit? Ewig Gestriges?
Oder gar Notwendigkeit für die Zukunft?


Eine Bitte an alle Golfer und solche, die es
 werden wollen!
Golf ist ein Spiel, das eine Struktur braucht, das nach Regeln gespielt wird, die ihren Sinn - weil aus der Art des Spiels stammend - nicht verloren haben, also auch dem "Zeitgeist der Golf-Popularisierung" nicht geopfert werden dürfen, will man nicht die Substanz des Spiels mit dem kleinen weißen Ball - unbewusst - zerstören.
Der "spirit of the game" verlangt in erster Linie Ehrlichkeit, Ehrlichkeit vor sich selbst.

Es macht wenig Spaß,

miterleben zu müssen, dass offensichtlich auch beim Golf (das hat nichts mit  der Pisa-Studie zu tun) des öfteren eine Art "Zählschwäche" auftritt, Schläge einfach vergessen werden, wenn Regelverstöße - auch wenn sie vom Mitspieler unbemerkt bleiben - einfach verschwiegen werden, statt  sie von sich aus (spirit of the game) zu melden. Die Fairness würde es eigentlich gebieten!


Es macht wenig Spaß,

permanent hinter einem Flight herzuspielen, heraus geschlagene Divots richtig  einzusetzen, Pitchmarken auf dem Green auszubessern, den Bunker nachträglich für andere zu rechen oder gar Zigarettenkippen und leere Ballverpackungen aufzusammeln.


Es macht wenig Spaß,
mitzuerleben, dass sich der "Dress-Code" mittlerweile zu einer Art  "lässigem Gammel-Look" entwickelt. Die Zeit der "Knickerbockers" ist zwar (temporär?) vorbei, aber müssen es denn ausgefranste Jeans,  muss es - wenn's noch so reizvoll im Einzelfall sein mag - unästhetisches oder allzu offenherziges Outfit sein?

Es macht wenig Spaß,
hinter Flights stehen und warten zu dürfen (es sind nicht nur die Anfänger, die 54er Handicaps), weil die Etikette des "zügigen Spiels" unbeachtet bleibt, weil man 'zig Probeschwünge glaubt machen zu müssen, kreuz und quer läuft
oder gar meint, das Handy zwischendurch nutzen zu müssen. Der Anstand würde es gebieten, Schnellere durchspielen zu lassen.

Es macht wenig Spaß,

miterleben zu müssen, dass die "Caddies" ohne Schamröte im Gesicht  über Abschläge, zwischen Bunker und Green, manchmal über die Greens gezogen werden. Verstöße, die früher einmal zur Verwarnung und bei Wiederholung zur Spielsperre geführt haben würden.


Und - es macht wenig Spaß,

in der immer besser werdenden Club-Gastronomie den angestrebten und möglichen kulinarischen Genuss inmitten verschwitzter Shirts oder gar aufbehaltener Kappen finden zu dürfen. Diese Auflistung könnte noch beliebig verlängert werden, aber wir meinen, es genügte schon, wenn wir uns wenigstens ab und zu daran erinnern könnten, dass es "Rules", Dresscode, Etikette gibt und - über allem quasi als Grundgesetz des Golfspiels schwebend - ihn, den wir uns erhalten sollten, den

                                                      "Spirit of the game" !

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